Öffentliche Redaktionssitzung des Falkenhagener Express im Schwedenhaus

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

… am Dienstag, den 27. 3. 2012 um 17.30 Uhr
Anfang diesen Jahres hat die Stadtteilzeitung Falkenhagener Express mit dem Verein "MUXS Medienwerkstatt – Zukunft im Falkenhagener Feld" einen neuen Träger erhalten.
Dies möchten wir zusammen mit dem Team des Falkenhagener Express zum Anlass nehmen, auf das bisher Erreichte zurückzuschauen, konstruktiv Stärken und Schwächen des aktuellen Projekts zu beleuchten und in die Zukunft zu blicken.
Es sollen das Format, die Qualität des Papiers, das Design und die Suche nach ehrenamtlichen Schreibern im Kontext der wichtigen Wiedererkennungsmerkmale der aktuellen Ausgabe diskutiert werden.
Weiterhin ist angedacht, die Träger (Wohnungsbaugesellschaften, Schulen, Kitas, Jugendhilfeträger et cetera) im Falkenhagener Feld verstärkt in den Fokus der Berichterstattung zu stellen.
"Nähme man den Zeitungen den Fettdruck – um wieviel stiller wäre es dann auf dieser Welt!" (Kurt Tucholsky)
Dabei freuen wir uns auf Ihren Beitrag und hoffen Ihnen neue Möglichkeiten im Rahmen einer gemeinsamen, vom und für den Stadtteil getragenen Zeitung eröffnen zu können. Die Einladung gibt es auch als PFF.

Veranstaltungsort:

"Schwedenhaus"

  • Kreativzentrum für Kinder und Jugendliche im Falkenhagener Feld
  • Stadtrandstr. 481
  • 13589 Berlin

Mit besten Grüßen,

Volker Hornung und Berndt Palluch,
MUXS Medienwerkstatt – Zukunft im FF e.V.

Heike Pfeiffer,
S.T.E.R.N. Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung mbH

Karl-Heinz Fricke,
GeSop Gesellschaft für Sozialplanung, Öffentlichkeitsarbeit mbH

Veröffentlicht in Allgemein

Kinder backen für ihre Eltern – Vom Mehl zum Osterzopf

Kinder backen für ihre Eltern

Frühzeitig vor  Ostern werden wir leckere Osterbrötchen backen.

Ein Quark-Öl-Teig ist leicht herzustellen und man kann die tollsten Figuren daraus formen und später abbacken.

Überrascht eure Eltern dann zu Ostern mit Selbstgebackenem, da ihr natürlich das Rezept von uns bekommt.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Freitag, 23. März 2012 von 15.30-17.30 Uhr

Ev. Zuflucht-Gemeinde

  • Westerwaldstr.16-18
  • 13589 Berlin
  • 030-372 25 23

http://www.zuflucht-gemeinde.de/news/

Veröffentlicht in Allgemein

Frauen verdienen weniger als Männer, auch in diesem Jahr …

Equal Pay Day in Spandau? Still ruht der See!

Equal Pay Day, wird dieser „2.Muttertag“ genannt. In diesem Jahr fällt er auf den 23. März. Sie haben in Spandau noch nichts darüber gelesen? Macht nichts, schließlich ist er geheim. Außer ein paar Eingeweihten kümmert sich eh niemand darum:“ Gut, dass wir darüber geredet haben.“ Nach diesem Motto wird anscheinend verfahren.

Infomaterial gibt es genügend

Das Equal Pay Day Journal 2012Die Equal Pay Day InternetseiteDie 23-Prozent-Seite

Wie alles begann

Wie so vieles hat dieser Tag seinen Ursprung in den USA. Der Equal Pay Day wurde dort 1966 durch das „National Committee on Pay Equity“ ins Leben gerufen. Seine Wurzel in Deutschland hat er in der „Initiative Rote Tasche“, die 2007 startete. Rote Taschen sollten augenfällig den Blick auf die Roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen lenken.

2008 wurde der Equal Pay Day, also „Tag für gleiche Bezahlung“, als internationaler Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen, erstmals in Deutschland durchgeführt. Am Equal Pay Day soll auf die deutlich unterschiedliche Bezahlung von Männern und Frauen hingewiesen werden. Das gilt so natürlich nicht überall, ja, es soll sogar Berufe geben, in denen Frauen erheblich mehr verdienen, als Männer. Trotzdem kann man diese vereinfachende Aussage so stehen lassen.

Warum wandert der Termin?

Das Datum des Equal Pay Day, der 23. März. markiert den Zeitraum, den eine Frau über den Jahreswechsel hinaus arbeiten muss, um den Jahresverdienst ihrer männlichen Kollegen zu erreichen. Je nach statistischen Erhebungen sollen die Gehaltsunterschiede mal mehr oder weniger ausmachen. Der Termin ist also erst einmal symbolisch zu verstehen.
Warum wandert der Tag?

Wikipedia: Der erste Equal Pay Day in Deutschland fand am 15. April 2008 auf Initiative des BPW statt. Das Berufs-Frauennetzwerk übernahm damit zunächst das in Amerika festgelegte Datum für den Aktionstag. 2009 entschied man sich dafür, den Tag anhand der aktuellen Zahlen zum Entgeltunterschied von Frauen und Männern zu errechnen. In Deutschland errechnet sich das Datum des Equal Pay Day seit 2009 nach folgender Formel: 52 Wochen/Jahr mal 5 Arbeitstage/Woche = 260 Arbeitstage/Jahr mal statistisch aktuell ermitteltem Entgeltunterschied in Prozent. 2009 fand der Equal Pay Day am 20. März, 2010 am 26. März und 2011 am 25. März statt. 2012 fällt der Tag auf den 23. März.

Die Ursachen des Entgeltunterschieds

(Quelle: Wikipedia)

Die Ursachen des geschlechtsspezifischen Lohngefälles sind vielfältig. Verschiedene Forschungsaufträge des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend haben ergeben, dass sich die wesentlichen Kausalzusammenhänge des Gender Pay Gap auf drei Ursachen zurückführen lassen:

  • Frauen fehlen in bestimmten besser bezahlten Berufen, Branchen und auf den höheren Stufen der Karriereleiter: die horizontale und vertikale Segregation des Arbeitsmarktes ist weiter Realität.
  • Frauen unterbrechen und reduzieren ihre Erwerbstätigkeit häufiger und länger familienbedingt.
  • Individuelle und kollektive Lohnverhandlungen haben gleichermaßen nicht nachhaltig dazu beitragen können, die Schlechterbewertung „typischer Frauentätigkeiten“ zu beenden.

Gleichzeitig stellt die Lohnlücke selbst einen fortbestehenden Fehlanreiz für das Erwerbsleben von Frauen dar. Schlechtere Einkommensaussichten führen zu niedriger Erwerbsneigung; längere Erwerbsunterbrechungen führen zu mehr Entgeltungleichheit – ein Teufelskreis. Damit ist Entgeltungleichheit einerseits Folge überkommener Rollenvorstellungen und andererseits festigt sie die geschlechtshierarchische Verantwortungsteilung in Partnerschaften. Frauen, die durch Arbeitslosigkeit des Mannes, Tod des Partners oder Scheidung zur Familienernährerin werden, müssen ihre Familie dann mit dem niedrigeren Fraueneinkommen versorgen. Die Armutsrisiken dieser Familien sind durch die Entgeltlücke mit verursacht

Aktionen 2012 zum Equal Pay Day – 23 Prozent Ermäßigung für Frauen

    Wir suchen Unternehmen, Geschäfte, Restaurants, Cafés u. a. Dienstleister/innen, die sich an der 23% Rabatt-Kampagne beteiligen. Ihr Rabatt-Angebot für den 23.3.2012 wird unter der Rubrik „Wer gewährt Rabatt“ mit Unternehmens-Adresse und bezirklicher Zuordnung des Unternehmenssitzes veröffentlicht. Ansprechpartnerinnen sind die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten in den Bezirken. Frauen beteiligen sich, indem Sie am 23. März kräftig bei den Rabatt gebenden Unternehmen shoppen und rote Taschen tragen, die auf die roten Zahlen in ihren Geldbörsen aufmerksam machen.
  
Interessenten melden sich bei den Frauenbeauftragten im Bezirk. In Spandau wäre dies folgende E-Mail: frauenbeauftragte@ba-spandau.berlin.de

23 ist die symbolische Zahl des Equal Pay Day, auch wenn die Statistik in jedem Jahr neue Zahlen präsentiert. An diesem Tag werden Dienstleistung und Verkaufsangebote von den Beteiligten für Frauen um 23 Prozent günstiger angeboten. Ein Tag für Schnäppchenjäger? Sogar Männer kommen bei einigen Anbietern in den Genuss solcher Vergünstigungen. In Spandau scheint 2012 niemand ein solches Angebot in Erwägung zu ziehen oder möglicherweise doch?

Equal Pay Day am Ende?

Anfangs beteiligte sich durchaus eine merkbare, aber nicht besonders bemerkenswerte Anzahl von Firmen, Institutionen und Einzelpersonen an dieser Initiative. Schaut man sich die Internetseite "23-Prozent" der Initiative des Equal Pay Day an, scheint 2012 keine Aktion mehr stattzufinden.
Ein kurzer Blick zu Wikipedia lässt schnell den möglichen Grund erkennen:

Zahlen zum Entgeltunterschied in Deutschland

Nach der Veröffentlichung des Statistischen Bundesamts (Destatis) vom 12. November 2009 haben Frauen in Deutschland im Jahr 2008 mit durchschnittlich 14,51 Euro pro Stunde 4,39 Euro weniger als Männer verdient. Damit lag der Gender Pay Gap, das heißt der prozentuale Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Frauen und Männern, bei 23 Prozent. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland nach der letzten Veröffentlichung von Eurostat an siebtletzter Stelle der 28 europäischen Mitgliedstaaten.

2010 erklärte Destatis, dass der Verdienstunterschied bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit (bereinigter Gender Pay Gap) bei 8% liege, diese Zahl aber eine Obergrenze darstelle, da einige relevante Faktoren nicht zur Analyse zur Verfügung gestanden hätten. Eine Untersuchung des IW Köln für die vbw im gleichen Jahr kam zu dem Ergebnis, dass der Unterschied für Frauen mit Kindern, die ihre Berufstätigkeit für nicht länger als anderthalb Jahren unterbrochen hatten, mit 4% unterhalb der statistischen Signifikanz lag.

Ist dies der Grund, warum in Spandau niemand mehr einen Gedanken an diesem Aktionstag verschwendet? Ist gleicher Lohn für gleiche Arbeit schon gelebte Realität? Offensichtlich leben wir in einem ganz besonderen Bezirk …  okay, das wissen wir ja ohnehin …

😉

Veröffentlicht in Allgemein

Nun doch eine Einigung beim Spandauer Bezirks-Haushalt?

Bezirksamt einigt sich auf einen Beschluss-Entwurf zum Haushaltsplan

Bei der letzten Sondersitzung der BVV wurde der Entwurf zum Spandauer Haushalt nicht angenommen. In einer von den Piraten beantragten geheimen Abstimmung kam es zu einem Ergebnis von 27 Zustimmungen und 27 Ablehnungen. Die BVV verfügt über 54 Mitglieder (CDU: 23, SPD: 21, GRÜNE: 6, PIRATEN: 3, DIE LINKE: 1).

Die Zählgemeinschaft aus SPD und GAL kommt auf 27 Stimmen. Abgelehnt – aus unterschiedlichen Gründen – wurde der Entwurf von CDU, Piraten und dem Einzelverordneten der LINKEN. Spandau stände demnach vor einer Fortsetzung der vorläufigen Haushaltswirtschaft. Der Bezirk dürfte dann nur noch seine Pflichtaufgaben erfüllen. ALLE anderen Investitionen fielen zukünftig flach … Manch ein Projekt würde so sein jähes Ende finden. Mit dieser Situation kann niemand zufrieden sein. Entsprechend groß schien auch der Schreck nach der Abstimmung gewesen zu sein.

Spandau läuft die Zeit davon. Am 19. März müsste Spandau Berlin den Haushaltsentwurf einreichen. Es geht fast um eine halbe Milliarde Euro, die zu verplanen ist. Der 19. war aber schon ein “Ausweichtermin”. Das Berliner Abgeordnetenhaus beschließt am 14. Juni den Gesamtberliner Haushalt. Spandau muss sich also sputen, um noch berücksichtigt zu werden.

Erschreckt über diese Ablehnung hat sich dass Bezirksamt (3 CDU-Stadträte und 2 SPD-Stadträte) nun sehr schnell auf eine neue Fassung des Entwurfs geeinigt. Diesem korrigierten Entwurf müsste jetzt die BVV “nur” noch zustimmen. Schon jetzt scheint der Entwurf auf wackligen Beinen zu stehen, weil die Einigung anscheinend teilweise in Frage gestellt wird. Handelt es sich um ein Missverständnis oder ein bewusstes Pokerspiel?

Sondersitzung der BVV am 19.3.2012

Das Bezirksamt Spandau von Berlin hat sich nach intensiven Beratungen im Rahmen einer Haushaltsklausur auf einen einstimmigen Beschluss-Entwurf zum Haushaltsplan 2012/2013 geeinigt. Es hat gleichzeitig bei der Bezirksverordnetenversammlung eine Sondersitzung am 19.3.2012 beantragt und bittet darum, den Haushaltsplan an diesem Tage zu beschließen.

Das Bezirksamt verbindet damit die Hoffnung, dass es auf dieser Grundlage möglich ist, in der BVV zur Verabschiedung des Haushaltes zu kommen.
Bei einer Verabschiedung des Haushaltsplanes 2012/2013 könnte dieser bis zum 19.3.2012, 9 Uhr, pünktlich bei der Senatsverwaltung für Finanzen eingereicht werden. Andernfalls droht dem Bezirk die Fortsetzung der vorläufigen Haushaltswirtschaft.

Ralf Salecker

Veröffentlicht in Allgemein

Natur und Sportplatz, passt das zusammen?

Wettbewerb rund um die biologische Vielfalt auf Sportplätzen auch in Spandau

Die Frage nach biologischer Vielfalt auf Sportplätzen scheint auf den ersten Blick recht widersinnig. Moderne Sportplätze kommen meist mit einer "Spieloberfläche" daher, die es den Sportlern, ganz bestimmt aber nicht der Natur leicht machen soll. Der Blick in die nahe Umgebung scheint sich aber durchaus zu lohnen.

Ein Wettbewerb macht sich nun auf die Suche nach Aktionen und Projekten, die auf Sportanlagen und in deren Umgebung einen Beitrag für mehr biologische Vielfalt leisten.

SPD-Abgeordneter Daniel Buchholz:
„Passend zur aktuellen UN-Dekade der Biologischen Vielfalt hoffe ich auf viele engagierte Spandauer Sportler, Vereinsmitglieder und Trainer, die das Thema rund um ihre Sportanlage mit Engagement für die Naturvielfalt angehen. Kinder und Jugendliche in Schulen und Vereinen sind eingeladen, wie man neue Möglichkeiten zum Erhalt der biologischen Vielfalt schaffen kann. Wildblumenwiesen beleben so manchen Einheitsrasen. Einheimische Bäume, Sträucher und Hecken schaffen Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten – die Aktionsmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt."

Wenn schon der Platz selbst nichts hergibt, lohnt sich möglicherweise ein Blick in die nahe Umgebung. Überraschend vielfältig kann die biologische Vielfalt dort sein. Die Grüne Liga und das Bundesamt für Naturschutz rücken vorhandene Tiere und Pflanzen in der Umgebung von Sportanlagen in den Mittelpunkt des Geschehens und unterstützen Ideen und Aktivitäten für mehr Naturvielfalt rund um den Sport.

Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite www.sportplatzdschungel.de. Neben den Teilnahmebedingungen für den Wettbewerb gibt es dort Tipps und Anregungen zur Neugestaltung von Grünflächen, Fassaden und Dächern.

"Willkommen sind Bewerbungen sowohl für bereits abgeschlossene Aktivitäten in der Kategorie „Gute-Praxis-Beispiele“ als auch für „Newcomer“, die im Wettbewerbszeitraum begonnen werden. Ideen und Konzepte für zukünftig geplante Maßnahmen können in einer dritten Kategorie eingereicht werden. Die Bewerbungsfrist endet am 15. September 2012."

Preise in einer Höhe von 20.000 Euro lassen einen Blick in die Nahe Umgebung des Sportplatzes durchaus lohnend erscheinen – für die Natur und für den Verein!

Veröffentlicht in Allgemein

Die Woche der Sprache und des Lesens wird 2012 in ganz Berlin stattfinden

Lesen macht Spaß, doch zu wenige tun es!

Die berlinweite Woche des Lesens soll die Freunde am Lesen wecken und stärken.
Erkenntnisse aus diversen Untersuchungen sowie der PISA-Studie haben deutlich aufgezeigt, dass in unserer Gesellschaft zu wenig gelesen, gesprochen und Sprache als Kommunikationsmittel genutzt wird. Um dieser unerfreulichen Entwicklung entgegenzuwirken, gibt es 2012 eine Woche der Sprache und des Lesens in ganz Berlin.

Tausend Veranstaltungen rund ums Thema Sprache und Lesen in Berlin?

Das wird möglich, wenn Berlinerinnen und Berliner ihre Ideenkiste öffnen.
Ziel dieses Wettbewerbs ist es, dass mindestens tausend Ideen für Veranstaltungen oder Aktivitäten der »Woche der Sprache und des Lesens in Berlin« entstehen, organisiert und durchführt werden.
Das könnten sein:

  • Lesungen,
  • Hörspiele,
  • Erzählstunden,
  • Poetry Slam,
  • Musik,
  • Theater,
  • Performances,
  • Führungen,
  • Diskussionen,
  • Ausstellungen,
  • Workshops …

Aus den eingegangenen, organisierten und durchgeführten Veranstaltungen werden die besten 100 von einer unabhängigen prominenten Jury prämiert:
Flugtickets, Gutscheine, Bücher und weitere attraktive Preise. Die Auswahlkriterien für die eingereichten Vorschläge sind Kreativität, Innovation und erfolgreiche Umsetzung in die Praxis.
Menschen verschiedener Generationen, unterschiedlicher Kulturen und Sprachen werden zusammenkommen und den Reichtum und die Vielfalt der Sprachen durch innovative Aktivitäten unter Beweis stellen.
Vor allem Kinder und Jugendliche sollen ihre sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten sowie die Schönheit der Sprache als Kommunikations- und Verständigungsmittel entdecken.
Am 1. September 2012 findet ein großes Auftaktfest auf dem Alexanderplatz mit zahlreichen Darbietungen statt. In ganz Berlin werden im Rahmen der Sprachwoche eine Vielzahl von Veranstaltungen stattfinden, in Bildungseinrichtungen, auf öffentlichen Plätzen, in Cafés, Geschäften u.a.m.. Dabei soll die Sensibilisierung und Begeisterung aller BerlinerInnen für Sprache und Lesen im Vordergrund stehen.
Am 9.9.2012 wird das
 Abschlussfest in der KulturBrauerei gefeiert, auf dem u.a. die 100 innovativsten und kreativsten Veranstaltungsideen des Wettbewerbs „Sprache & Lesen 1000+X“ ausgezeichnet werden. Einen Flyer zur Woche des Lesens gibt es hier. Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben e.V.

  • Pichelsdorfer Straße 114
  • 13595 Berlin
  • Tel: 030 – 303 98 709
Veröffentlicht in Allgemein

Theaterproduktion BERLIN ALEXANDERPLATZ sucht DARSTELLER von 14 – 27 Jahren

Theaterproduktion BERLIN ALEXANDERPLATZ

Für die Theaterproduktion BERLIN ALEXANDERPLATZ der JugendTheaterWerkstatt Spandau in Koproduktion mit dem Theater an der Parkaue werden noch DARSTELLER  von 14 – 27 Jahren gesucht.
Das vierte und letzte VORBEREITUNGSSEMINAR am Sa 31.3. und So 1.4.2012 vermittelt Interessierten einen guten Eindruck von unserer Arbeitsweise. Anschließend kann man sich für die Produktion entscheiden und erhält garantiert eine Rolle.
Uhrzeit: jeweils 14 bis 19 Uhr

Wir bitten um Anmeldungen zum Seminar bis zum 24.3.2012 per E-Mail!

Bitte lest erst den Flyer!
Gerne erzählen wir dann mehr am Telefon!
Am 25.3. versenden wir die Anmeldebestätigungen und aktuelle Informationen.
Übrigens bietet die Produktion auch Praktikumsplätze für Bühnen- und Kostümbild, sowie für Bühnentechnik und für Veranstaltungsorganisation. Auch für diese Assistenten ist das Vorbereitungsseminar gut!

Veröffentlicht in Allgemein

Panoramafotografien – Eine Ausstellung in der Bezirkszentralbibliothek Spandau

“Unterwegs in Spandau” im Lesecafé

Wer die Panoramafotografien des Journalisten und Fotografen Ralf Salecker, der hier im Quartier als Webredakteur arbeitet, noch nicht kennt, hat jetzt zwei Wochen Zeit, einen Blick auf seine ungewöhnlichen Bilder zu werfen. Seit Jahren wagt er einen etwas anderen Blick auf Spandauer Orte und Sehenswürdigkeiten. Manche davon sind bekannt, andere wieder nicht. Neugierig im eigenen Kiez unterwegs sein, ist die Devise.

Ein Panoramabild zu erstellen, kann ungeahnte Schwierigkeiten mit sich bringen. Wann hat man schon die nötige Ruhe, bis zu 72 einzelne Aufnahmen in einem Schwung zu fotografieren, damit diese später, am Computer, zu einem fertigen Bild montiert werden? Auf den einzelnen Bildern sollte möglichst keine Bewegung stattfinden.
Wenn´s geklappt hat, ist das Ergebnis manchmal auch für die Menschen verwirrend, die an dem fotografierten Ort leben. Einen Blick, der normalerweise nur zu haben ist, wenn man sich einmal im Kreise dreht, wirkt auf dem endgültigen Bild durchaus verwirrend, obwohl das Bild selbst nicht manipuliert wurde.

Ausstellung: “Unterwegs in Spandau“

  • bis 30. März 2012
  • Montag, Mittwoch, Freitag von 11 bis 20 Uhr
  • Dienstag, Donnerstag von 11 bis 18 Uhr
  • Samstag, von 10 bis 14 Uhr

Stadtbibliothek Spandau

  • Lesecafé (Ebene 2, barrierefrei)
  • Carl-Schurz-Str. 13
  • 13597 Berlin

Rückfragen:

  • E-Mail: h.voelker@ba-spandau.berlin.de
Veröffentlicht in Allgemein

Neueröffnung der Spandauer Hauptbibliothek – jetzt mit RFID

Modernste Technik in der Ausleihe

Die „Mutter aller Bibliotheken“, wie der Bildungsstadtrat die Bezirkszentralbibliothek so schön nannte, kann wieder problemlos besucht werden.

Es war ziemlich voll heute früh, als der Auftakt für den „Beginn einer neuen Zeitrechnung“ im Spandauer Bibliothekswesen gegeben werden sollte. Spandau hat als erster Bezirk vollständig auf Funktechnologie umgestellt! Alle Medien sind mit einem RFID-Etikett (Radio Frequency Identification = Funkerkennung) versehen worden. Eine darin enthaltene Antenne sorgt dafür, dass sie berührungslos erfasst werden können.

Bisher war es „normal“, an der Theke seine Bücher zur Ausleihe und Abgabe verarbeiten zu lassen. Ein Vorgang der – je nach Länge der Schlange – schon etwas länger dauern konnte.  Als erster Bezirk in Berlin bietet Spandau jetzt eine selbständige Ausleihe und Rückgabe von Medien durch den Nutzer.

Automatische Selbstbuchung und Rückgabe

In der Bezirkszentralbibliothek in der Carl-Schurz-Straße gibt es vier Selbstverbuchungsautomaten für die Ausleihe und die bisher einzige Rücksortieranlage. An zwei Rückgabestellen können die Medien einem automatischen Sortiersystem übergeben werden. 25 Medien pro Minute können verarbeitet werden.

Am ersten Tag war der Ansturm naturgemäß riesig. Viele wollten ihre Bücher loswerden. Mit Rucksack oder Tasche bewaffnet stürmten viele direkt zu den Schließfächern. Kaum passierten sie die Sicherheitsschranke ging der Alarm los. Daran muss man sich erst gewöhnen – erst abgeben, dann ans Schließfach gehen …

Richtige Probleme mit dem neuen System hatte kaum jemand. Am Alter lag es jedenfalls nicht. Das Personal gab schnell die nötige Hilfestellung. Unwirsch, wegen der Umstellung, weil die eingeschliffenen Gewohnheiten abgelegt werden müssen, reagierten die Wenigsten. Das ist doch was …

Auch in der Stadtteilbibliothek im Falkenhagener Feld in der Westerwaldstraße steht seit Neuestem die elektronische Medienausleihe bei Frau Tannenberger und ihren Kolleginnen bereit.

Gerhard Hanke, der Bildungsstadt äußerte den Wunsch, in Zukunft auch außerhalb der Öffnungszeiten Medien zurückgeben zu können. In Charlottenburg geht es schon an der Heinrich-Schulz-Bibliothek und der Dietrich-Bonhoeffer-Bibliothek.

Die Technik hat den Ansturm bisher gut überstanden. Ausfälle sind noch keine zu verzeichnen. Da infolge der RFID-Technik Zeit gespart wird, kann die Bibliothek zukünftig längere Öffnungszeiten anbieten.

Der Bezirk oder die Bibliothek hätten eine solche finanzielle Last kaum alleine stemmen können.

Finaziert u.a. mit EFRE-Mitteln

Für Spandau schließt sich hier der Kreis: im Juli 2011 startete am Bezirksrand in Kladow die erste Berliner Bibliothek überhaupt mit der RFID-Technologie. Es folgten vier Spandauer sowie 16 weitere Berliner Bibliotheken. Knapp 60 Bibliotheken sollen noch folgen im deutschlandweit größten Bibliotheksprojekt dieser Art, das aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), des Landes Berlin, der Berliner Bezirke sowie der Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) finanziert wird.

Veröffentlicht in Allgemein