Sommer – Ferienprogramm – JC Kano Berlin e.V. – 2012

Viel Begeisterung und Euphorie

Der Judo – Club Kano bot in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement  F.F. Ost,  auch in diesem Jahr ein umfangreiches Ferienprogramm an. Mit viel Begeisterung und Euphorie wurde es von Kindern, Jugendlichen und Eltern angenommen.

So konnte jeder kostenlos Montag und Freitag am Judotraining teilnehmen. Das sommerliche Wetter nutzten wir zum gemeinsamen Schwimmen. Unsere Wanderung durchs F.F. weiteten wir bis in die Altstadt aus und erholten uns beim Genießen von leckerem Eis. Aber auch bei schlechtem Wetter konnten wir unser Ferienprogramm adäquat fortführen, so fand unsere Grillparty in den Räumlichkeiten des FIZ statt (gegrillt wurde außerhalb) und drinnen ließen wir es uns schmecken. Zum Sportfest und Kiesteichlauf ließen es sich unsere kleinen und großen Sportler nicht nehmen das komplette Programm zu absolvieren.

Unser besonderes Highlight der Besuch des Kletterwalds in Henningsdorf wurde durch die ausgezeichnete Organisation so gut frequentiert das wir fast den ganzen Kletterwald füllten. Am Ende zählten wir 52 Teilnehmer, die viel Spaß an diesem Tag hatten und die starke Nachfrage nach einer Neuauflage dieses Highlights!!!

Einen besonderen Dank auch an unsere Eltern die uns so tatkräftig unterstützten!

Fazit des Ferienprogramms

Unser Fazit des Ferienprogramms, viele Familien nutzen die Angebote gern und durch Mundpropaganda erreichen wir oft noch mehr Anwohner im Kiez. Die Menschen hier in unserem Falkenhagener Feld müssen angesprochen und animiert werden da viele schon in Lethargie verfallen sind und ihre Passivität sich dann auch auf die Kinder überträgt.

Mit viel Enthusiasmus und weiterem Engagement können wir unseren Kiez auch weiter voran bringen und aufwerten!

Programm für die Herbstferien

Für die Herbstferien wird ebenfalls ein gut organisiertes Ferienprogramm angeboten, es wir in der ersten Ferienwoche ein intensives Sportprogramm geben, bestehend aus Judotraining, Krafttraining für die Großen, sportlichen Spielen auf der Tatami, sowie einer Neuauflage des Kiesteichlaufes. In der zweiten Ferienwoche findet unter anderem ein Leichtathletikturnier, ein Fußballturnier und zum Abschluss eine Übernachtungsparty im FIZ statt. Die festen Termine wir es in Kürze geben.

Wir stehen auch gern für weitere Infos zur Verfügung Tel: 030/3781642

 

Fotos & Bericht

Kerstin Shareef

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Die großen Ferien im Falkenhagener Feld – ein Rückblick

Die Teilnahme an dem Angebot war sehr unterschiedlich

Es ist Anfang August. Für die einen haben die Sommerferien erst angefangen, für die Schüler im Falkenhagener Feld dagegen heißt es wieder: zu unmenschlichen Zeiten aufstehen und ab zur Schule. Vergessen sind schnell die zahlreichen Regentage, der Urlaub, die Abende mit Freunden. Für mich ist es die richtige Zeit um einen Rückblick auf das Sommerferienprogramm zu werfen.

Die Teilnahme an dem Angebot war sehr unterschiedlich. Bei den Ideen, die von den Institutionen vor Ort kamen (z.B. Kinderolympiade, Streetdance, Filmworkshop), war die Teilnahme erfreulicherweise hoch. Hier macht sich die direkte Ansprache bemerkbar. Kaum bis wenig besucht waren Angebote wie Graffiti-Workshop, Tischtennis, Kunstkurs und die Ausflüge ins Aquarium und mit dem Schiff. Das Lagerfeuer im Gemeinschaftsgarten mit gemeinsamem Kochen war für jedermann offen, sodass ganze Familien diese Möglichkeit gerne in Anspruch genommen haben. Zum Abschluss der Ferien wurde es nochmal sportlich. Zu dem Fußball-Turnier der Bolzplatzliga reisten sogar junge Sportler aus anderen Bezirken an.

Die große Frage nun: Was macht man besser?

So ein Ferienprogramm nur mit einem Flyer zu bewerben mag die eine Möglichkeit sein. Mehr Erfolg hätte es natürlich, wenn die Institutionen selbst eine Aktion durchführen würden. Alle verfügen bereits über gut ausgebaute Netzwerke und haben den kürzesten Draht zu den Menschen. Zudem zeigte die Erfahrung, dass Angebote für Familien mehr Zulauf fanden. Eventuell besteht hier mehr Bedarf, als nur bei Schülerinnen und Schülern. Vielleicht gehen wir von einer falschen Annahme aus, wenn wir sagen, dass die Kinder und Jugendlichen in den Ferien nichts zu tun haben. Vor 14 Uhr war zumindest fast niemand von ihnen auf den Straßen zu sehen.

Herbstferien-Programm

Alle diese Erkenntnisse sollen bei der Planung des Programms für die Herbstferien berücksichtigt werden. Die Planungen hierfür laufen bereits auf Hochtouren. Anregungen, Ideen oder konkrete Planungen werden vom QM gerne entgegen genommen.

An dieser Stelle ein großer DANK an alle Institutionen und Personen, die mir in kleinen Notsituationen hilfreich zur Seite standen!

 

Natalia Fichtner

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Schulpraktikum beim Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank

Arbeitsalltag im Bezirksamt Spandau

Das Bezirksamt Spandau weitet seine Praktikumsplätze aus bietet nun auch im Büro des Bezirksbürgermeisters interessierten Schülerinnen und Schülern einen Platz an.

Wer hat Interesse auf ein zweiwöchiges Schulpraktikum und wollte schon immer mal den Arbeitsalltag eines Bezirksbürgermeisters kennenlernen und ihn bei ausgewählten Presseterminen begleiten? Darüber hinaus erhaltet ihr einen Einblick in die allgemeine Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Bezirksamtes Spandau und in die Redaktion für den bezirklichen Internetauftritt.

Eure Bewerbung, die auch den Namen eurer Schule enthalten sollte, richtet bitte an:

Bezirksamt Spandau von Berlin

  • PS III – Aus- und Fortbildung
  • Carl-Schurz-Str. 2/6
  • 13597 Berlin

Habt ihr noch Fragen, dann könnt ihr diese per E-Mail an ausbildung@ba-spandau.berlin.de richten oder telefonisch unter der Telefonnummer 90279 – 3732.

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Zum Ferienausklang waren Bolzen und Grillen im Falkenhagener Feld angesagt

<h2>Bolzplatzliga und Quartiersmanagement trotzten dem Regen in Spandau</h2>
Während die Auftaktveranstaltung im April bei strahlendem Wetter in die Saison starten konnte, wollte Petrus diesmal bei dem Grillfest nicht so recht mitspielen. Lag ihm noch das frühe Ausscheiden der deutschen Fußballmannschaft bei der Europameisterschaft im Magen?
Die Bolzplatzliga organisierte am Freitag in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement im Falkenhagener Feld Ost auf dem roten Doppelplatz neben dem Mehrgenerationenspielplatz ein Fußballturnier mit gleichzeitigen Grillen.
Gerade am letzten Ferientag hatte man auf zahlreiche anfeuernde Eltern gehofft. Die blieben leider zu Hause. Dafür hatte es sogar Spieler aus Neukölln hierher nach Spandau verschlagen. Spandau und die Bolzplatzliga scheinen also einen guten Ruf zu haben.
Integration und soziale Kompetenz lernen hier alle Beteiligten quasi durch die Hintertüre. Im spielerischen Zweikampf um den Sieg ringen, aber trotzdem fair miteinander umgehen, hier fällt es den meisten Spieler ganz offensichtlich leicht. Es gibt zwar am Spielfeldrand einen Schiedsrichter, der ist aber nur selten gefragt. Probleme im Spiel werden von den Spielern meist selbst und kompetent gelöst.
Vom Regen ließ sich die überwiegende Anzahl der Mannschaften nicht unterkriegen. Auch die Mädchenmannschaften kämpften wacker mit. Der Gummiebelag wurde zwar ein wenig zur Rutschbahn, hinderte die Kinder und Jugendlichen aber nicht daran, mit großem Elan das Fußballturnier zu spielen.
Nebenher glühte munter der Grill. Kostenlos konnten sich die Sportler stärken. Petrus schloss irgendwann die Schleusen. Die Ausdauer der Spieler wurde belohnt.
Die Bolzplatzliga selbst geht weiter im Programm. Je nach Wetterlage wird bis in den Herbst hinein draußen gespielt. Anschließend geht es ab in die Halle. Alle Informationen zu den Turnieren gibt es auf der Internetseite der Bolzplatzliga.

Ralf Salecker

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Falkenhagener Feld wurde zur Handwerkermesse für die Kleinsten

Die GEWOBAG veranstaltete den „Tag der kleinen Baumeister“ diesmal in Spandau

Das Leben ist nicht immer ein Spielplatz. Will man trotzdem spielerisch den Ernst des Lebens in Angriff nehmen, lässt sich dies am besten auf einem Spielplatz durchführen. Auf der Mitmachbaustelle am Kraepelinweg durften sich am Donnerstag rund 150 Kinder im Alter von vier bis acht Jahren nach Herzenslust mit den unterschiedlichsten Gewerken auseinandersetzen. Acht Berliner Handwerksbetriebe ließen die Kinder aktiv am „Berufsgeschehen“ teilhaben. Ganz bewusst wurde auf Spielzeuggeräte verzichtet. Mit echten Werkzeugen ging es an die Arbeit.

Begegnung in den Kiezen

Die GEWOBAG hat mit der dieser zum dritten Mal stattfindenden Ferienaktion bewusst das Spandauer Falkenhagener Feld ausgewählt. Wie schon in den beiden Jahren zuvor (Schöneberg Nord 2010 und Kreuzberg im Nachbarschaftspark Wassertorstraße 2011) geht es in die problematischen Kieze. Der Spaß hat also einen ernsten Hintergrund. Solche Aktionen fördern einerseits die Begegnung der Bewohner untereinander und machen auf der anderen Seite neugierig auf das Handwerk, welches hier zu einem positiven Erlebnis wird.
Direkt um die Ecke ist nicht nur ein Büro der GEWOBAG, sondern auch das des Quartiersmanagements im Falkenhagener Feld West. Weil das Falkenhagener Feld so groß ist, gibt es noch ein weiteres QM-Büro im Falkenhagener Feld Ost.
Zu den Aufgaben des Aufgaben des Quartiersmanagements gehören u. a. die:

  • Verbesserung der Lebensbedingungen
  • Stärkung der Qualitäten und Potentiale des Gebietes,
  • Entwicklung einer lebendigen Nachbarschaft,
  • Förderung von Integration,
  • Steigerung individueller Lebenschancen durch Bildung und Ausbildung,
  • die Voraussetzungen für Beschäftigung und Arbeit zu verbessern und
  • Stabilisierung und Aufwertung des Falkenhagener Feldes

GEWOBAG-Vorstand Hendrik Jellema erklärt: „Wir möchten mit unserem, „Tag der kleinen Baumeister“ vor allem den Kindern Ferienspaß bereiten, die nicht die Möglichkeit haben, mit ihren Eltern zu verreisen. Die Aktion ist Ausdruck unsers sozialen Stadtteilengagements. Dazu zählen vielfältige Projekte, die das Leben in unseren Vierteln bereichern, Nachbarschaften fördern und Kindern neue Bildungsperspektiven schaffen.“

Interesse für einen möglichen Berufsweg wecken

Das Handwerk klagt schon seit längerer Zeit über fehlenden qualifizierten Nachwuchs. Wenige haben konkrete Vorstellungen, wie es im Handwerk, welches früher einmal „goldenen Boden“ hatte, aussieht. Solch ein erlebnisreicher Tag wirkt sicherlich noch lange positiv nach.
Ausgestattet mit Kinder-Bauhelm, Baumeister-T-Shirt und kleinen Bauhandschuhen konnten die Kleinsten an diesem Tag „wie die Großen“ arbeiten. Da wurden Gasbeton-Bausteine mit einer Säge zubereitet und anschließend vermauert. Gleich nebenan konnte ein Dach mit echten Dachpfannen eingedeckt werden und noch in Sichtweite lockte vor allem die Jungen ein richtiger Bagger aus dem Straßenbau. Den Mädchen bereitete die große Maschine eher Unbehagen, während die Jungen das Führerhaus nicht mehr verlassen wollten.
Für die fleißige Arbeit beim Rohrlegen, Malern, Hämmern, Fliesen legen und Sägen bekamen am Schluss alle eine Urkunde, den „Kleinen Baumeisterbrief“.

Prominenz war reichlich vor Ort

Neben GEWOBAG-Vorstand Hendrik Jellema waren der Senator für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Michael Müller, der Baustadtrat von Spandau, Carsten-Michael Röding und der Bildungsstadtrat Gerhard Hanke vertreten. Alle zeigten sich sehr angetan von der Veranstaltung und den freudig glänzenden Kinderaugen. Den Vertretern der Handwerksbetriebe, die diesen “Tag der kleinen Baumeister” durch einen enormen Personaleinsatz erst möglich gemacht haben, wurde ganz ausdrücklich für ihr Engagement gedankt.
Für Carsten Röding war es fast ein Heimspiel, schließlich ist er gleich um die Ecke groß geworden. Wegen seines Projektes „Raum für Kinderträume“ ist er wahrscheinlich mehr mit allen Spandauer Kinderspielplätzen vertraut, als die Kinder selbst.

Ralf Salecker

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Kinder.Stiften.Zukunft – Evangelische Johannesstift als Partner der Bertelsmann Stiftung

Das Miteinander gewinnt! Bildungsengagements für Grundschüler vernetzen

Vor sieben Jahren, im Jahr 2005 fand der Kongress „Kinder.Stiften.Zukunft“ fand erstmals statt. Jedes Jahr wird ein anderer Veranstaltungsort gewählt. Diesmal ist Berlin Veranstaltungsort.
Bertelsmann Stiftung und das Evangelische Johannesstift Berlin veranstalten den Kongress in diesem Jahr unter dem Motto „Das Miteinander gewinnt! Bildungsengagements für Grundschüler vernetzen“. Die Zukunft der Gesellschaft lässt sich am besten gestalten, wenn schon die jüngsten unter optimalen Bedingungen aufwachsen. Bildung steht dabei ganz oben auf der Agenda.

Diesjähriger Partner Evangelische Johannesstift

Das Evangelische Johannesstift wurde nicht von ungefähr als Partner der Bertelsmann Stiftung ausgewählt, schließlich ist es durch eigene Bildungseinrichtungen, sowie die Kampagne „Kinder beflügeln“ bereits in der Materie engagiert. Gerade die letztgenannte Kampagne, die sich für ein „Recht eines jeden Kindes auf Bildung, kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe“ einsetzt, ist von besonderer Bedeutung. Hilfe zur Selbsthilfe wird hier wörtlich genommen. Kinder sollen befähigt werden, selbst ihre eigenen Chancen zu verbessern. Im Rahmen von „Kinder beflügeln“ erfolgt eine Zusammenarbeit mit 10 Grundschulen in sozialen Brennpunkten. Dazu gehört u. a. die Grundschule am Staakener Kleeblatt.

Kinder sind unsere Zukunft

„Sie bestimmen den Weg, den unsere Gesellschaft künftig gehen wird. Wohin dieser Weg führt, hängt entscheidend von den Chancen der jungen Menschen ab, erfolgreich zu lernen und gesund aufzuwachsen.“
Mit dem Kongress sollen alle Beteiligten angesprochen werden, die in Berlin Verantwortung für die Bildung von Grundschulkindern tragen oder sich entsprechend engagieren. Im regen Austausch sollen Akteure zusammenkommen, um von den Erfahrungen der anderen zu profitieren. Neben dem Wissensaustausch geht es darum die Zusammenarbeiten untereinander zu intensivieren. Man hat sich ein großes Ziel gesteckt. Politik, Wirtschaft, Verwaltung, zivilgesellschaftliche Organisationen und Schulen sollen gemeinsam eine nachhaltige Verbesserung der Bildung an Berliner Grundschulen erreichen, um gemeinsam eine lebenswerte Zukunft zu gestalten.

12 Spannende Workshops locken

  • Sprachentwicklung in medial geprägten Kinderwelten
  • World Of Warcraft und Facebook – Wann wird die Onlinenutzung problematisch?
  • Zugang verweigert? Gelingende Elternarbeit in der Schule. Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis
  • Haste mal ’nen Euro? Strategien und Ansätze für erfolgreiches Fundraising
  • Kommunikation in und über Kooperationen
  • Gemeinsam sind wir stärker. Erfolgreiche Kooperationen und Netzwerkarbeit
  • Ehrenamtliches Engagement – Möglichkeiten und Organisation
  • Wie kann ich gut, sinnvoll und wirksam fördern?
  • Verschiedene Religionen – gleiche Werte?! Sozio-pädagogische Ansätze der interreligiösen Bildungsarbeit
  • Wirkungen erzielen: Kooperativ – effizient – nachhaltig. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
  • WER macht WAS in der Kooperation zwischen Schule und außerschulischen Partnern – Fragen und Antworten für eine gelingende Zusammenarbeit
  • Gewaltort Schule. Fakten, Ursachen und Lösungsansätze

Kongressangebote und Inhalte: Kinder.Stiften.Zukunft

  • lädt diejenigen ein, die in Berlin für die Bildung von Grundschulkindern Verantwortung tragen oder sich dafür engagieren,
  • stellt einen Rahmen für das Kennenlernen und den Erfahrungsaustausch der Akteure zur Verfügung,
  • gibt fachliche Impulse für das Bildungsengagement,
  • baut Brücken zwischen den Sektoren Zivilgesellschaft, Staat und Wirtschaft,
  • regt Kooperationen und Vernetzung an
  • und leistet damit einen Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der Bildungschancen für Berliner Grundschulkinder.
  • bietet Fachimpulse von Praktikern,
  • veranstaltet 12 parallele Workshops zur thematischen und methodischen Vertiefung,
  • ermöglicht viel Raum für Kennenlernen, Erfahrungsaustausch und Networking,
  • bietet das Forum der Projekte mit rund 50 Infoständen und
  • erstellt ein Kongresshandbuch mit den Porträts aller teilnehmenden Berliner Engagements für Grundschulkinder.

Partner aus der Wirtschaft gesucht!

Beteiligte aus Politik, Verwaltung, zivilgesellschaftliche Organisationen und Schulen sind auf dem Kongress schon ausreichend vertreten. Aus Spandau sind die Christian-Morgenstern-Schule, Charlie-Rivel-Grundschule und die Evangelische Schule Spandau dabei.
"Ein Wunsch für den Kongress ist die Entwicklung einer Kommunikationsstruktur und Kommunikationskultur zwischen Geldgebern und Projektmachern und eine Bündelung der Kräfte in der Stadt."
Gegen tatkräftige Unterstützung aus der Wirtschaft hätte das evangelische Johannesstift nichts einzuwenden. Wer Interesse hat, dies zu tun bekommt alle wichtigen Informationen auf der Kongressseite „Kinder.Stiften.Zukunft“.
Ralf Salecker

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Berliner Seniorenwoche 2012 auf dem Breitscheidplatz

Eine Kultur des aktiven Alterns ist das Ziel

Mehr als ein Viertel aller Spandauer ist über 60 Jahre alt, damit ist der Bezirk sogar etwas jünger als der Bundesdurchschnitt. Solidarität zwischen den Generationen ist ein großes Thema. In engagierten Diskussions-Runden scheint es oft in zwei entgegengesetzte Richtungen zu gehen. Auf der einen Seite stehen Existenzängste der Rentner – Stichworte Rentenunsicherheit und Alterarmut. Dazu kommt dann die jüngere Generation, die befürchtet, den stetig steigenden Beitrag zur Rentenversicherung nicht mehr aufbringen zu können, schließlich müssen immer weniger junge für immer mehr ältere Menschen aufkommen.
Generationengerechtigkeit und Solidarität sind nicht voneinander zu trennen. Das erreichbare Lebensalter steigt stetig weiter an. Keine Generation vor uns ist jemals so alt geworden. Niemand kann die Folgen des demografischen Wandels mehr leugnen. Ein Gegeneinander können wir uns nicht leisten, das Miteinander muss oft erst gelernt werden. Nur stellt sich die Frage, wie mit dem durchaus vorhandenen "Generationenkonflikt" umgegangen wird, bei dem Jund wie Alt naturgemäß unterschiedliche Interessen haben. Die finanzielle Seite des Alterns ist aber nur eine Facette im Geschehen.
Mit einer Kultur des aktiven Alterns sollen Beschäftigungsmöglichkeiten und Arbeitsbedingungen für die zunehmende Zahl älterer Menschen in Europa verbessert und ein gesundes Altern gefördert werden. "Ältere Menschen sollen ermutigt werden, eine aktive Rolle in der Gesellschaft zu übernehmen." Das Ende des Erwerbsleben ist nicht gleichbedeutend mit einem Ende aktiven Handelns, ganz im Gegenteil, während das reguläre Erwerbsleben mit seinen "Zwängen" die Möglichkeiten bürgerschaftlichen Engagement – also ehrenamtliche Tätigkeiten – oft einschränkt, bedeutet die frei verfügbare Zeit im Rentenalter natürlich eine höhere Planungssicherheit. Zudem haben ältere Menschen einen enormen Erfahrungsschatz erworben, der für andere eine große Hilfe wäre. Dieser Reichtum an Wissen erreicht mit dem Rentenalter nicht sein Verfallsdatum!

Berliner Seniorenwoche 2012 auf dem Breitscheidplatz

Sie steht diesmal unter dem Motto "Solidarität zwischen den Generationen"
Großer Infomarkt (182 angemeldete Stände) mit ganztägigem Bühnenprogramm auf dem Breitscheidplatz an der Gedächtniskirche

  • Sonnabend, 25. August 2012
  • von 10 bis 17 Uhr

Auf der Eröffnungsveranstaltung der Seniorenwoche präsentieren sich Seniorenverbände, Seniorenvereine, Seniorenorganisationen, Freiwilligen- und Selbsthilfegruppen im Seniorenbereich, Sozialverbände, Landesseniorenbeirat, Landesseniorenvertretung und die Seniorenvertretungen der Berliner Bezirke sowie Sozialämter.
Die Eröffnungsveranstaltung hat ausschließlich sozialen und keinen kommerziellen Charakter. Alle Stände werden den Gruppen zur Vorstellung ihrer Arbeit kostenlos zur Verfügung gestellt, es wird keine Standmiete und kein Eintritt erhoben.
Klaus Wowereit meint dazu:
"Berlin soll eine Stadt für alle Generationen sein; eine Stadt, in der sich Menschen jeden Alters wohl und zuhause fühlen können. Dazu gehört es, die Erfahrungen und Potenziale älterer Menschen noch besser zu nutzen, ihre politische und soziale Teilhabe zu fördern und sich für ein selbstbestimmtes und würdevolles Älterwerden einzusetzen.  … Auch die Berliner Seniorenwoche ist ein wichtiger Beitrag für mehr Selbstbestimmung, Beteiligung, Engagement und Solidarität. …"

Themenschwerpunkte der Berliner Seniorenwoche

  • Info-Markt der Freiwilligenarbeit
  • Forum für pflegende Angehörige
  • Infomarkt der Selbsthilfe
  • Stadtteilzentren
  • Sozial-kulturelle Arbeit

Bühnenprogramm am Eröffnungstag

  • 9.30  Berliner Mundharmonika Orchester Hohnerklang e. V.; Dirigentin: Barbara Donbavand
  • 10.00  Begrüßung durch die Vorsitzende des Arbeitskreises Berliner Senioren (ABS), Inge Frohnert, Stadtälteste von Berlin; Grußwort des Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin, Ralf Wieland; Eröffnung der Seniorenwoche durch den Senator für Gesundheit und Soziales, Mario Czaja; Grußwort des Bezirksbürgermeisters von Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann
  • 10.45  Drum Circle 50 plus; Leitung: Ricarda Raabe
  • 11.25  Tanzgruppe Surprise; Leitung: Daniela Gaubatz
  • 11.50  Oberschlesische Volkstrachtengruppe; Leitung: Klaus Berkow
  • 12.20  Die Hobby Stepper; Leitung: Jutta Gumprecht
  • 12.50  Orient-Goldies mit „Habibis“, „alt und jung“; Orientalischer Tanz; Leitung: Carola Kiehl
  • 13.20  Mitmachtänze, LV Seniorentanz; Leitung: Gertraud Matthaei
  • 14.30  Gruppen aus dem KREATIVHAUS e. V.; Silver Dancers, Leiterin: Marion Krüger; FISCHERinselCHOR, Leiter: Matthias Deblitz
  • 15.30  Tap for You; Leitung: Ingrid Nestler
  • 16.00  Britzer Blasorchester Berlin 1951
  • tagsüber  … dazu quer über den Platz Theateraktionen aus der Werkstatt der alten Talente zum Angucken

Öffentliche Abschlussveranstaltung am Donnerstag, den 6. September 2012

  • Ort und Zeit: Sozialwerk Berlin e. V., Humboldtstraße 12, 14193 Berlin-Grunewald, Käte -Tresenreuter-Haus
  • von 14 –17 Uhr, Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten 86 20 89 70 oder Mail: info@senioren-berlin.de

Podiumsdiskussion zum Thema „Berlin – Europäische Vorbildstadt?“
Solidarität zwischen den Generationen – Wahlprüfsteine der Seniorenpolitik 2011

  • Seniorinnen und Senioren diskutieren mit Politikern aus den Fraktionen des Abgeordnetenhauses:
  • BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Seniorenpolitische Sprecherin Jasenka Villbrandt
  • CDU Sozialpolitischer Sprecher Joachim Krüger
  • DIE LINKE Seniorenpolitische Sprecherin Elke Breitenbach
  • PIRATEN Seniorenpolitischer Sprecher Alexander Spies
  • SPD Seniorenpolitische Sprecherin Ülker Radziwill
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Treffen der Quartiersräte FF-Ost und Mehrower Allee

Im letzten September hat der Austausch mit dem Quartiersrat Mehrower Allee (Hellersdorf-Marzahn) mit einem Besuch im Falkenhagener Feld-Ost (Spandau) begonnen. Beide QM-Gebiete sind Großwohnsiedlungen und haben in den vergangenen 20 Jahren einen starken Wandel erlebt. Der Umgang mit der veränderten Situation und die Suche nach kreativen Wegen zeigt auch viele Gemeinsamkeiten. 
Bereits das erste Treffen war ein voller Erfolg. Die Gegeneinladung nach Marzahn am 17.4.2012 wurden daher gerne angenommen und mit Spannung erwartet. Der Quartiersrat Mehrower Allee erwartete die Gäste aus Spandau bei deren Ankunft und nahm sie an einem sonnigen Tag mit auf eine Reise durch das Quartier. Zu sehen gab es u.a. eine Kiezsporthalle, die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten Raum bietet. Ein erstes Highlight war der Hochzeitspark. Eine Anregung von Anwohnern wurde hierbei aufgegriffen, um auf einer großen Freiflläche zwischen den Wohngebäuden zu Festlichkeiten, wie Hochzeiten oder Geburten, einen Baum zu pflanzen. Betreut werden die Bäume vom Natur- und Umweltamt. Doch auch die Bewohner hegen und pflegen ihre Schützlinge, an denen oft liebe Erinnerungen hängen. Manche haben bereits mehr als einen Baum gepfanzt. Übrigens: am Samstag, dem 28.04.2012, 11 Uhr, wird wieder gepflanzt und der Hochzeitspark feiert sein 5-jähriges Bestehen.
Faszinierend für die Spandauer Besucher waren auch ein großer, ehemaliger Schulgarten, der Garten der Begegnung, auf dem heute Bewohnerinnen und Bewohnern ein eigenes Beet bepflanzen können und der von Gartenprofis betreut wird. Für Treffen und Veranstaltungen gibt es zudem einen eigenen Neubau in Lehmbauweise.

Das DRK hat eine ehemalige Kita zum Familien- und Beratungscafé ausgebaut und bietet der Nachbarschaft eine breite Palette an Angeboten. Auch für die Schüler im Gebiet wurde einiges getan. Das Tagore-Gymnasium hat aus Mitteln des Stadtumbau Ost einen neuen Schulcampus mit hoher Aufenthaltsqualität erhalten.
Nach dem Rundgang gab es bei Kaffee und Brötchen Gelegenheit zum fachlichen Austausch zwischen den Quartiersräten. Die beide Quartiersräte beschäftigt vor allem die Bildungssituation und die Integration anderer Kulturen im eigenen Gebiet. Man lauschte einander aufmerksam, auch um Anregungen für die eigene Arbeit zu bekommen.
Das zweite Treffen zeigte erneut wie wichtig und motivierend der direkte Austausch zwischen den Berliner QM-Gebieten ist. Die Spandauer fuhren danach "rundum begeistert" und "mit vielen schönen Eindrücken bereichert" wieder gen Westen und freuen sich auf ein Wiedersehen.

Kunstvolle Taschen in der Zuflucht-Gemeinde

Gemütliche Bastelrunde mit Frühstück im Falkenhagener Feld

"Die Kreativen"

Aus den Augen aus dem Sinn! So geschieht es tagtäglich mit unseren Einkaufstaschen, die wir aus dem Supermarkt mit nach Hause nehmen. Gleiches gilt für Verpackungen aus Kunststoff. Angefangen beim Kaffee bis zum Katzenfutter, alles ist in manchmal aufwändig bedruckte Plastikverpackungen gehüllt. In der Zufluchtgemeinde im Falkenhagener Feld an der Westerwaldstraße hat sich eine Gruppe die Frage gestellt, ob wir nicht einen anderen Weg gehen können und mit dem „Müll“ etwas fantasievoller umgehen.

Man(n) oder hier „frau“ kann. Das ist die kurze aber vielversprechende Antwort. Material wieder zu verwerten oder wieder zu verwenden ist eigentlich sehr leicht. Ein paar Experimente waren schon notwendig, aber nun geht es wie am Schnürchen. Immer dienstags ab 9 Uhr früh treffen sich die Frauen aus der Zufluchtgemeinde im Kellergeschoss der Kirche zu einem gemütlichen Frühstück, um dann ab 10 Uhr mit dem gemeinsamen basteln zu beginnen. Weitere Mitstreiter, egal, ob Männlein oder Weiblein jeglichen Alters, sind gerne gesehen.

Taschen aus Verpackungsmaterialien

Es muss nicht immer Samt und Seide oder Leder sein. Hippe Taschen lassen sich auch aus Verpackungen fertigen. Anderswo machen es angesagte Designer, in Spandau, im Falkenhagener Feld, kann es jeder.

Zwei Wege werden beschritten. Einkaufstüten aus Plastik werden so in schmale Streifen geschnitten, dass immer Ringe das Ergebnis sind. Diese werden als Schlaufe miteinander verbunden. Mit diesem kleinen Trick ist sichergestellt, dass keine unregelmäßigen Knotenabstände entstehen. Außerdem geht die Arbeit so schneller von der Hand. Im zweiten Schritt werden die entstandenen „Schnüre“ zu Taschen gehäkelt. Der Formenvielfalt ist nur durch die eigene Fantasie eine Grenze gesetzt.

So bunt, wie die verwendeten Einkaufstüten sind, so vielfarbig können die daraus gehäkelten Taschen werden. Im gehäkelten Endprodukt ist vom ursprünglichen Werbedruck nichts mehr zu erkennen. Einzig die Farbkombinationen tauchen als abstraktes wiederholendes Element auf.

Normale Einkaufstüten ergeben recht feste Taschen. Nimmt man dagegen als Ausgangsmaterial Müll- oder Gefrierbeutel von der Rolle, dann erhält man einerseits einfarbige, eher pastellfarbene Ergebnisse und zum anderen sind die daraus gehäkelten Taschen viel weicher.

Etwas anders sieht es aus, wenn z.B. Kaffee-Verpackungen oder ähnliches als Ausgangsmaterial eingesetzt werden. Flach ausgelegt und in der gewünschten Kombination zusammengestellt, können mit einer handelsüblichen Nähmaschine problemlos Taschen mit Werbemotiven genäht werden. In der Kombination von silberneren oder goldenen einfarbigen Innenverpackungen mit bunt bedruckten Außenverpackungen lassen sich bewusst Logos und Werbesprüche in den Vordergrund  stellen.

Im Designerladen würden man dafür eine Stange Geld bezahlen müssen. In der Zufluchtgemeinde wird für das Sommerfest am 25. August gebastelt. Alle die schon vorher eine Tasche haben wollen, müssen sich bis dahin gedulden. Es ist ja nicht mehr lange hin …

Klönen und basteln

Wenn alle gemütlich beim Kaffee trinken oder anschließend beim Basteln zusammen sitzen, wird neben der Arbeit das restliche Leben nicht vergessen. Während der fast „meditativen“ Arbeitsschritte bis zum fertigen Produkt lässt sich munter klönen. Darum geht es eigentlich. Sie auszutauschen über „Gott und die Welt“, nicht im religiösen sinne, wie manch einer möglicherweise unterstellen mag, weil es ja schließlich in den Räumen einer Kirche stattfindet, sondern frei von der Leber weg, über alle Themen, die der Alltag so bietet. Unbeschwerte Kommunikation, mal spaßig, dann wieder ganz ernsthaft. Beim Reden kommt man sich näher. Besser als den Tag vor der Glotze zu verbringen ist es allemal. Wer die nette Stimmung einmal erlebt hat, wird dem Fernseher nicht so schnell wieder den Vorzug geben. Jeder richtet einmal das Frühstück aus, so dass sich Arbeit und Vergnügen gleichmäßig auf alle Schultern verteilen. Auch wenn jetzt eher die etwas ältere Generation vertreten ist, wären auch die Jüngeren herzlich willkommen!
 

Die Kreativen – Bastelgruppe in der Evangelischen Zufluchtskirchengemeinde

Von 09.00-10.00 Uhr wird in dieser Gruppe gemeinsam gefrühstückt. Danach werden die unterschiedlichsten Materialien und Kreativitätstechniken angewandt, und schöne Dinge entstehen. Diese werden dann auf Gemeindeveranstaltungen, Kiezfesten und auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt verkauft.

  • Westerwaldstr. 16/18
  • 13589 Berlin
  • Telefon 030/372 25 23
  • http://www.zuflucht-gemeinde.de
  • Immer dienstags ab 9 Uhr im Kellergeschoss
  • Leitung: Sabine Clausen

Ralf Salecker

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